Vorhang auf

Für den

Numerus award

Nehmen Sie teil, tun Sie etwas für sich und den Berufsstand!

Der Numerus award 2021

Eine Initiative des bpbb Bundesverband der professionellen Buchhalter und Bilanzbuchhalter e.V.

Wir zeigen, was wir können!

Viele Branchen und Organisationen vergeben Preise an Mitglieder oder Dritte, um auf ihre Tätigkeit oder ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Manche dieser Auszeichnungen haben inzwischen weltweites Renommee erlangt, z. B. der OSCAR oder die GOLDENE PALME im Filmgeschäft, die NOBELPREISE in der Wissenschaft und die verschiedenen Umweltpreise. National und international gibt es eine wahre Inflation von mehreren tausend Prämierungen, regelmäßig kommen neue hinzu und kämpfen um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Auch im Bereich der Buchhaltung, des Accounting und der Unternehmensberatung haben eine Reihe von Berufsorganisationen derartige Projekte gestartet. Am bekanntesten sind der CONSTANTINUS in der Unternehmensberatung, der in Österreich entwickelt wurde und inzwischen durch den ICMCI weltweit in mehr als 25 Staaten etabliert ist, sowie der LUCA des britischen ICB. Eine vergleichbare Aktion zur Promotion der selbständigen Berufe des Rechnungswesens gibt es in Deutschland bisher noch nicht. Kriterien für den Erfolg eines solchen Preises sind u.a.

  • Eine effektive Pressearbeit
  • Ein Alleinstellungsmerkmal in den Bedingungen und im Ablauf
  • Eine Akzeptanz durch den Kreis der möglichen Gewinner
  • Ein akuelles Thema (z.B. Umwelt), das als Kriterium dient
  • Eine effektive Ablauforganisation
  • Eine objektive Bewertungsmethode
  • Ein “Name” der leicht gemerkt werden kann.

Wir können uns dabei auf die Erfahrungen in den Jurys von UBIT und ICMCI stützen.

Achtung! Abgabeschluss ist der 31.10.2021

Warum sollten Sie sich bewerben?

Wir wollen mit der Preisverleihung der Politik und Wirtschaft zeigen, welche sehr guten Leistungen durch selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter erbracht werden.

Noch viel zu oft denkt man in Zusammenhang mit dem Begriff des Buchhalters an kleinliche, nervige Personen. Tatsächlich achten wir akribisch auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Diese Fähigkeit wird uns jedoch von der Politik zum Teil abgesprochen.

In einem Schreiben von Herr Sebastian Brehm, Mitglied des Deutschen Bundestages, Finanz- und haushaltspolitischer Sprecher der CSU im Bundestag wurden mir in einer Mail vom 03.05.2021 u.a. folgende Kriterien mitgeteilt, die erfüllt sein müssen, bevor man eine Erweiterung der Befugnisse fordern kann. Diese sind nach dem Schreiben zum Schutz der Verbraucher und zur Sicherstellung eines fairen Wettbewerbes mit den Berufsträgern erforderlich. Dazu gehören:

Im Steuerberatungsgesetz § 6 Nr. 4 werden die Anforderungen an einen Buchhalter definiert. Danach ist das Bestehen der Abschlussprüfung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf oder der Erwerb einer gleichwertigen Vorbildung und eine dreijährige praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Buchhaltungswesens in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden notwendig.

Den Beruf des Buchhalters gibt es in Deutschland nicht. Den hohen Prüfungsanforderungen an Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte wird nur dahingehend Rechnung getragen, dass sie nach StBerG § 8 mit der Berufsbezeichnung entsprechend werben dürfen.

Wir wissen, dass wir uns alle ständig weiterbilden müssen. Ohne die gesetzlichen Änderungen zu kennen, wäre eine korrekte Arbeitsweise gar nicht möglich. Deshalb ist dies ein Punkt in unserem Fragebogen.

Alle Verbände weisen auf den Abschluss von einer Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung und einer Betriebshaftpflichtversicherung hin. Auch wenn bei der Ausübung der selbständigen Tätigkeit der Buchhalter und Bilanzbuchhalter dies durch niemanden abgeprüft wird, möchten wir nachweisen, dass wir uns durchaus der Bedeutung bewusst sind.

Selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter unterliegen bei der Preisbildung keinen gesetzlichen Regelungen, sondern haben wie andere Gewerbetreibende die Möglichkeit der freien Preisgestaltung. Allerdings greift hier der Markt ein, d.h. der Preis bestimmt sich nach Angebot und Nachfrage.

Ein selbständiger Buchhalter oder Bilanzbuchhalter darf nicht nach der StBVV abrechnen. Dies stellt die Selbständigen eher vor Schwierigkeiten. Deshalb haben mehrere Verbände Gebührentabellen erarbeitet, die als Orientierungshilfe dienen sollen.

Dies ist ein wichtiger Punkt. Mit der Aktion der „Grünen Karte“ – Bilanzbuchhaltergesetz in Deutschland haben wir die Industrie- und Handelskammern auf die Thematik der Beschränkungen wieder aufmerksam gemacht. Auch der DIHK hat seine Unterstützung kundgetan. Die Industrie- und Handelskammern haben u.a. die Aufgabe der Wahrnehmung der Gewerbetreibenden der Region, dann muss dieser Punkt auch umgesetzt werden.

Lassen Sie uns gemeinsam beweisen, wie gut wir sind. Zeigen Sie anhand von Beispielen aus Ihrer Arbeit, wie wir Händler, Gastronomen, Handwerker und andere Gewerbetreibende, aber auch Freiberufler wie Ärzte, Physiotherapeuten und sogar Steuerberater und Rechtsanwälte bei der Bewältigung ihrer Aufgaben unterstützen.

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme

Bärbel Ettig

Um eine hohe Beteiligung  bei möglichst einfacher Abwicklung zu erzielen, loben wir das Folgende aus:

  • 1., 2., 3. Preis
  • Ehrenurkunde für alle Teilnehmer die nominiert wurden.
  • Badge/Logo  ‘Teilnehmer am Numerus award 2021` für alle Teilnehmer, die  eine gültige Einsendung eingebracht haben .

Mitmachen können alle selbständigen Buchhhalter und Bilanzbuchhalter mit Sitz in Deutschland. Eine Mitgliedschaft im bpbb ist nicht Voraussetzung. Für die Teilnahme ist ein  Kostenbeitrag von Euro 25,‒  zu entrichten.

Die Bewertung der Einreichungen und Ermittlung des/der Sieger erfolgt durch eine fachkundige Jury (5 Personen). Zur Jury gehören ein/eine Vorsitzende/r aus dem Kreis des bpbb-Vorstandes und weitere Personen (keine bpbb-Funktionäre) an.

Der Jury liegen die Einsendungen vor und werden anhand eines Fragebogen-Schemas mit Punkten beurteilt. Die Juroren leiten die Ergebnisse ihrer Bewertung an den bpbb weiter.

Die abschließende Ermittlung des/der Sieger erfolgt in einer Online-Sitzung. Dabei werden nur mehr die Einsendungen der 12 Nominierten (höchste Punkteanzahl) behandelt.

Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für den 15.11.2021 bzw. die feierliche Preisverleihung ist für den 15.12.2021 vorgesehen.

Jeder Einreicher erhält ein Logo “TEILNEHMER AM NUMERUS AWARD 2021”, die Nominierten ein Logo “NOMINIERT FÜR DEN NUMERUS AWARD 2021” sowie eine Ehrenurkunde; die Sieger bekommen den Preis.

Frank Bösemüller

Frank Bösemüller, geboren 1961, Abschluss des Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Martin Luther Universität Halle/Wittenberg als Diplom-Volkswirt, seit 1989 selbständig als Unternehmensberater, zwischenzeitlich auch als Immobilienentwickler, seit 2004 Vertrieb von Versicherungen und Finanzdienstleistungen mit eigener Agentur, 2015 Übernahme einer Vertretung der Gothaer Versicherung in Dresden, Existenzgründungsberatung.

Ehrenamtliches Engagement: Seit 2004 Zusammenarbeit mit Schulen zur Talenterkennung, „Finde Dein Talent“ Arbeitskreis Schule & Wirtschaft, seit 2009 Vorsitzender des Gewerbevereins Ottendorf Okrilla e.V., seit 2015 Landesvorsitzender des BDS/DGV Bund der Selbständigen-Deutscher Gewerbeverband Landesverbands Sachsen e.V. und Vizepräsident des BDS Deutschland Berlin e.V.

Veröffentlichungen: „Jetzt mehr Unternehmen“ 2012 Arbeitskreis Schule & Wirtschaft,
„Altersvorsorge für Selbständige“ politisches Positionspapier des BDS 2016,
Wahl 2021 – politische Forderungen des BDS zur Bundestagswahl.

Bärbel Ettig

Bärbel Ettig wurde 1961 in Dresden geboren.

Nach ihrem Abschluss als Staatl. geprüfte Betriebswirtin war sie als Fachtheorielehrerin beim Internationalen Bund für Sozialarbeit, BTZ Dresden tätig und wechselte 1992 in die Sozietät Bellersen, Kaufmann & Partner. 1994 konnte sie die Fortbildung als Geprüfte Bilanzbuchhalterin erfolgreich abschließen und gründete 1995 ein eigenes Büro, welches die Verbuchung der laufenden Geschäftsvorfälle, die laufende Lohnbuchhaltung und die betriebswirtschaftliche Beratung von Firmen vornahm. Gleichzeitig ist sie seit 1992 als freiberufliche Dozentin tätig.

Seit 2020 ist sie als Bilanzbuchhalterin angestellt.

Sie ist seit vielen Jahren Vorsitzende des Meisterprüfungsausschusses für Friseure bei der HWK Dresden, Mitglied Prüfungsausschuss Geprüfter Wirtschaftsfachwirt/IHK Dienstleistungsfachwirt bei der IHK Dresden sowie Mitglied weiterer Prüfungsausschüsse bei der HWK Dresden.

Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit in Prüfungsausschüssen übernahm sie Funktionen in Berufsverbänden. Bärbel Ettig ist Gründungsmitglied des Bundesverbandes professioneller Buchhalter und Bilanzbuchhalter e.V. und seit 2017 Vorstandsvorsitzende des Verbandes.

Martin Hanicke

RA Martin Hanicke wurde 1968 in Dresden geboren.

Seine Ausbildung begann er auf der Polytechnischen Oberschule in Dresden und setzte diese auf der erweiterten Oberschule „Friedrich Engels“ in Dresden fort.

Herr Hanicke begann nach seinem Wehrdienst in Dresden ein Studium in Maschinenbau, wechselte jedoch nach einem Semester die Studienrichtung und entschied sich für ein Studium der Rechtswissenschaften, welches er 1997 mit dem zweiten Staatsexamen (Prädikatsexamen) erfolgreich beendete. Während seiner Referendarratszeit arbeitete er bereits als juristischer Mitarbeiter in einer überörtlichen Sozietät und wurde bereits ein Jahr später als Partner in die Sozietät aufgenommen. Herr Hanicke ist Gründungspartner der Rechtsanwaltssozietät Hanicke und Gerbes. Seine Schwerpunkte liegen im Steuerrecht, Gesellschaftsrecht sowie im Immobilien- und Baurecht.

Stephanie Jana studierte, nach ihrem betriebswirtschaftlichen Bachelorstudium in Dresden und Sydney im Masterstudiengang Accounting, Taxation and Finance in Halle mit Schwerpunkt Internationale Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung.

Zudem absolvierte sie ebenfalls in Halle einen Master of Business Law and Economic Law mit Schwerpunkt Steuerrecht. Sie war daneben als Geschäftsführerin eines Weiterbildungsdienstleisters für Internationale Rechnungslegung und Konzernrechnungslegung tätig.

Nach Abschluss ihres Studiums war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für International Accounting an der ESCP Business School in Berlin tätig. Hier erfolgte ihre Promotion im Bereich Standard-Setting der Internationalen Rechnungslegung. Seitdem ist sie als IFRS-Expertin im Konzernrechnungswesen eines großen börsennotierten Immobilienunternehmens tätig.

Zudem ist sie als Dozentin für Fächer der nationalen und internationalen Rechnungslegung an Hochschulen und für Praktikerseminare sowie Referentin für Berufsverbände und Handelskammern tätig und Autorin von mehreren Beiträgen in wissenschaftlichen Fachjournalen.

Claudia Rommel

Claudia Rommel wurde 1965 in Riesa geboren und beendete mit dem Abitur an der Erweiterten Oberschule „Max Planck“ ebenfalls in Riesa ihre schulische Ausbildung.

Nach ersten betrieblichen Erfahrungen schloss sie ein dreijähriges betriebswirtschaftliches Fachschulstudium an der Ingenieurschule für Lebensmittelindustrie in Dippoldiswalde an. Auf den erworbenen Abschluss als Ingenieurökonom (später als Diplom-Wirtschafts-Ingenieur (FH) gleichgestellt) setzte sie ein Fernstudium an der Technischen Universität Dresden und der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg auf. Mit dem zusätzlich erworbenen Abschluss als Diplom-Kauffrau (FH) war sie so gut gerüstet um verschiedene berufliche Herausforderungen in Theorie und Praxis meistern zu können.

Anfang der 90er Jahre gab sie im Rahmen einer Dozententätigkeit ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Bereich der Erstausbildung, Umschulung und auch der Meisterausbildung weiter. Dabei konzentrierte sie sich auf die Bereiche Rechnungswesen und Betriebswirtschaft, speziell die Materialwirtschaft. Die Chance einer weiteren beruflichen Orientierung nutzt sie bei ihrem Arbeitgeber und ist seit 2007 ist als betriebswirtschaftliche Beraterin in der Handwerkskammer Dresden tätig. Hier begleitet und unterstützt Frau Rommel die Handwerksbetriebe im kaufmännischen Betriebsalltag von der ersten Idee über die Entscheidung zur Gründung weiter über
die Existenzfestigung, Investitions- und Finanzierungsentscheidungen bis hin zur rechtzeitigen Auseinandersetzung mit der Betriebsnachfolge.

Seit 2017 leitet sie die Abteilung Betriebsberatung und engagiert sich ehrenamtlich in zwei Prüfungsausschüssen bei der Handwerkskammer Dresden.

Jeder Teilnehmer, der sich interessiert, erhält eine Beschreibung der Abläufe, die Liste der Fragen bzw. zu erstellenden Unterlagen und kann diese (Multiple Choice)  einfach beantworten. Die Einreichung hat online zu erfolgen.

Bewertet werden die 3 Kategorien “Interne Organisation und Qualitätssicherung”, “Marketing und Öffentlichkeitsarbeit” und “Besonderheiten des Unternehmens”.

Die Bewertung durch die Jury erfolgt jedoch nicht nur nach der Anzahl der beantworteten Fragen, sondern auch nach der Qualität und Glaubwürdigkeit der aufgezeigten Leistungen, Beispiele und Anlagen. Damit haben auch kleinere Unternehmen oder Einzelkämpfer eine faire Chance.

Für jede beantwortete Frage kann jeder Juror Punkte vergeben. Den Juroren wird ein entsprechendes Schema zur Verfügung gestellt. Das Gesamtergebnis des Einsenders ergibt sich aus der Summe aller durch die Juroren vergebenen Punkte.

Die 12 Beiträge mit der höchsten Punkteanzahl sind ‘NOMINIERT FÜR DEN NUMERUS AWARD 2021′.

Aus diesem Kreis ermittelt die Jury dann die Plätze 1-3.

Die Details der Bewertung durch die Jury werden nicht veröffentlicht, um fruchtlose Diskussionen zu vermeiden. Die online Abwicklung erfolgt über diese Web-Adresse www.numerusaward.de

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